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Zukunft nachhaltig gestalten

Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung ist eine Grundvoraussetzung für die (Mit-) Gestaltung persönlicher und gesellschaftlicher Prozesse. Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt diesbezüglich ebenso eine zentrale Rolle für bewusstes Handeln wie die Vermittlung lokaler und globaler ökologischer Zusammenhänge.


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltig lernen

Im Zentrum der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, von der UN-Vollversammlung zum Bildungsziel erklärt, stehen die zentralen Zukunftsaufgaben: Sicherung der Umwelt, globale soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit überall auf dieser Erde. Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

Das heißt für die Schulen: Kinder und Jugendliche für diese Herausforderungen zu sensibilisieren, sie zu ermutigen und zu befähigen, sich an der Gestaltung von Zukunft zu beteiligen. Weitere Informationen: bne-portal


Globales Lernen

biz

Themen der Globalen Entwicklung in den Unterricht einzubinden, ist das Ziel des Globalen Lernens, das sich am Konzept der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) orientiert. Eine Zielsetzung der BNE ist die Förderung der Gestaltungs- oder Handlungskompetenz. Weltweite Verflechtungen mit seinen ökologischen, sozialen, kulturellen und ökonomische Dimensionen sollen erkannt werden, um Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige, gerechte Entwicklung für alle Menschen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu entwerfen. Im Mittelpunkt des Globalen Lernens steht die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen in den Ländern des globalen Südens verbunden mit der Fragestellung nach der Verantwortung dafür in unserer Gesellschaft.

Zahlreiche Unterstützungsangebote für den Unterricht und zur Lehrerfortbildung stellt das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) zur Verfügung.

Ansprechperson: Birte Habel, b.habel@bizme.de


Umwelt Bildung Bremen

Umweltbildung Bremen

Hauptziel der Natur- und Umweltpädagogik ist, anhand praktischer Erfahrungen Wissen zu Natur und Umwelt und den ökologischen Zusammenhängen zu vermitteln. Es soll Interesse und Freude an der Natur geweckt werden, und gleichzeitig verdeutlicht werden, dass dem menschlichen Eingreifen in die Natur Grenzen gesetzt werden müssen. Schon im Kindes- und Jugendalter sollen Grundlagen für ökologisch sinnvolles Handeln, Verhalten und Entscheiden gelegt werden.

Eine Vielzahl von Umweltbildungsakteuren, Vereine, Verbände, kommerzielle und städtische Einrichtungen und Freiberuflern verfolgen gemeinsam das Ziel, Bremens Kindern und Jugendlichen Natur und Umwelt auf praktische Art und Weise nahe zu bringen. Sie bieten Naturerlebnisnachmittage an, organisieren Freizeiten, gehen mit Kindergärten in den Wald, bringen Schulklassen zum Energiesparen und vermitteln so nachhaltige Erlebnisse und Erfahrungen, die zum umweltbewusstem Handeln im Erwachsenenalter führen sollen.

Anprechperson: Sabine Schweitzer, umweltbildung@bremer-umwelt-beratung.de