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19-65015 - Schule ohne Beschämung

Ganztagsschule als wertschätzender Lern- und Lebensort

Ein wertschätzender Umgang, ein gutes Beziehungsklima und eine positive Schulkultur steigern nachweislich die Lernmotivation und den Lernerfolg. Doch wie kann dieses Umfeld entstehen, weiterentwickelt, bewahrt werden? Der Sozialwissenschaftler Dr. Stephan Marks weist darauf hin, dass „Scham eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion ist, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Unerkannte Schamgefühle können zu Kontaktabbruch, Depression, Burnout, Sucht oder Suizid führen – oder in Zynismus, Trotz oder Wut umschlagen, wodurch das Klima einer Schule, Einrichtung oder eines Betriebs vergiftet wird. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können.“

Ziel der Veranstaltungen ist es, den Teilnehmenden die grundlegende Bedeutung der Scham zu vermitteln und mit ihnen Möglichkeiten eines konstruktiven, menschenwürdigenden Umgangs mit dieser – häufig übersehenen – Emotion zu erarbeiten.
Sie erhalten die Möglichkeit, sich in Kleingruppen auszutauschen und konkrete Handlungsalternativen für Ihre Arbeit in der Ganztagsschule zu entwickeln, um auf Beschämung zu verzichten, achtsam mit den Schamgefühlen anderer umzugehen und ein Lernen und Arbeiten in einem wertschätzenden Umfeld zu ermöglichen.

Zielgruppe
Primarstufe, Förderzentren, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gymnasiale Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen
Veranstaltungsart
zentrale VA Standardseminar
Beginn
15.04.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Stunden
7,0
Anmeldeschluss
08.04.2021
Veranstaltungsort
Lis (Am Weidedamm) Forum
49,00 €


Im LIS inhaltlich
verantwortlich
Im LIS organisatorisch
verantwortlich
Birgit Schröder
bschroeder@lis.bremen.de