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Netzwerk Mathematik

Mathematische Lernumgebungen für heterogene Kindergruppen

[COUNTER VERSTECKT]In Verantwortung von Frau Professor Dr. Bönig (Universität Bremen)
[LINK16914;(www.mathedidaktik.uni-bremen.de) ]

[LISTE Grundschule an der Gete [LINK16915;(www.gs-an-der-gete.de)]
Gundel Timm;
Grundschule an der Andernacher Straße [LINK16916;(www.schule.bremen.de)]
Lioudmila Tabat;
Grundschule St. Marien [LINK16917;(www.st-marien-grundschule.homepage.t-online.de)]
Dr. Waltraud Manschke]

Laufzeit: 01.08.2007 bis zum 31.07.2010

Kooperationspartner im LIS:

Jochen Behrendt (Referent für Schulbegleitforschung, Abteilung Qualitätssicherung und Innovationsförderung)

Projektbeschreibung

Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass sich Kinder einer jeden Klasse auch im Hinblick auf ihre mathematischen Leistungen zum Teil sehr deutlich unterscheiden. Dennoch fällt es gerade im Fach Mathematik vielen Lehrerinnen und Lehrern nicht leicht Lernprozesse so anzuregen und zu organisieren, dass ihre „bildungsrelevanten Wirkungen auch tatsächlich alle Kinder erreichen“ (Krauthausen/Scherer 2007, 225).
Im Rahmen unseres Projekts entwickeln wir Lernumgebungen, die es Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen ermöglichen sollen dieselbe Aufgabenstellung auf verschiedenen Lernniveaus zu bearbeiten (Prinzip der natürlichen Differenzierung). Wir knüpfen damit an dem Schweizer Projekt „Mathematische Lernumgebungen für Rechenschwache bis Hochbegabte“ an, die eine große Anzahl von Vorschlägen für zentrale Themenkreise der Grundschulmathematik veröffentlicht haben (Hengartner u. a. 2006). Die gewählten Lernumgebungen werden in den drei Grundschulen erprobt, deren Einzugsgebiete sich bewusst sehr stark unterscheiden.
Neben der systematischen Dokumentation der Lernumgebungen hebt das Projekt insbesondere darauf ab, die konzipierten Lernumgebungen zu evaluieren: Durch die Mitarbeit von Studierenden sind wir in der Lage, exemplarisch die Lernentwicklung einzelner Kinder zu analysieren, die bezogen auf die mathematischen Leistungen einen Querschnitt der jeweiligen Lerngruppen repräsentieren. In Ergänzung zu Unterrichtsbeobachtungen und schriftlichen Schülerdokumenten aus dem Unterricht werden dabei auch Daten aus Interviews mit den Kindern herangezogen.

[FETTBerichte/Ergebnisse]

Das Netzwerk hat über die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen des Forschungsprojekts eine Videodokumentation erstellt: „Zum Beispiel Geometrische Muster. Lernumgebungen im Matheunterricht der Grundschule“. Die DVD kann im LIS ausgeliehen werden (Tel.: 361-2728; jbehrendt@lis.bremen.de )
Präsentation des Netzwerkes auf der 14. Jahrestagung Schulbegleitforschung in Oldenburg am 17.09.2009
[LINK20130; PDF-Präsentation]

Der zum Ende der Netzwerkarbeit vorgelegte Kurzbericht gibt einen Überblick über den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit.
[LINK31848;Netzwerk "Mathematik" - Kurzbericht]