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Wegweiser Arbeitsplatz:
Gewalt und sexuelle Diskriminierung

Frauenbeauftragte Schulen

Die Frauenbeauftragten Schulen unterstützen Lehrerinnen/Betreuungskräfte in allen Angelegenheiten, die ihren Arbeitsplatz Schule betreffen gegenüber Behörde, Schulleitung und Kollegium. Frauenspezifische Gesichtspunkte, wie z.B.: Benachteiligung durch Teilzeitarbeit, Belastung durch Familienarbeit und Unterrepräsentanz in Leitungsfunktionen, Schulstufen und Fachbereichen spielen dabei eine besondere Rolle.
Grundlagen der Arbeit sind das Landesgleichstellungsgesetz und der Frauenförderplan Schule.

Kontakt:
Frauenbeauftragte Schulen
Rembertiring 8-12, 28195 Bremen

Karin Labinski-Meyer
Telefon: 0421 361-2453
karin.labinsky-meyer@bildung.bremen.de

Frauke Grützmacher (stv.)
Telefon: 0421 361-2833
frauke.grützmacher@bildung.bremen.de

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Personalrat Schulen

Kontakt:
Emil-Waldmann-Str. 3, 28195 Bremen
Telefon: 0421 361-6044 und -4667
pr-schulen@bildung.bremen.de
http://www.pr-schulen-bremen.de

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Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - Expertise & Konfliktberatung (ADE)

Die ADE ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Universität Bremen zum individuellen und institutionellen Umgang mit Konflikten, Diskriminierungen und Gewalt am Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Dazu gehören Prozesse und Vorfälle, die als sexuelle Belästigungen, Mobbing, Stalking, Rassismus oder allgemein als Konflikte bewertet werden.
Die Serviceangebote der ADE richten sich an Beschäftigte, Auszubildende und Studierende der Universität und andere Institutionen und Betriebe des öffentlichen Dienstes, der Privatwirtschaft, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.
Das Angebotsspektrum reicht von Informationen über unterschiedliche Beratungsangebote für Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen bis hin zu themen- und zielgruppenspezifischen Qualifizierungsangeboten.
Zielgruppen sind:

  • Von Diskriminierung und Gewalt Betroffene sowie in Konflikten Involvierte und deren persönliche UnterstützerInnen oder Vertrauenspersonen
  • Betriebliche Interessenvertretungen, z.B. Frauenbeauftragte, Personal-, BetriebsrätInnen
  • Handlungsverantwortliche, z.B. Vorgesetzte, Personalverantwortliche, AusbilderInnen etc.

Unsere Beratungen sind vertraulich. Fortbildungen, Workshops und Informationsveranstaltungen werden überwiegend auf Anfrage durchgeführt und auf die spezifischen Fragestellungen der unterschiedlichen Zielgruppen, Arbeitsbereiche und Institutionen/Betriebe zugeschnitten.

Kontakt:
ADE - Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt- Expertise & Konfliktberatung
Universität Bremen
GW 2/041
Postfach 330444, 28334 Bremen

Telefon: 0421 218-60170
sksadeug@uni-bremen.de
http://www.ade.uni-bremen.de

Telefonische Sprechzeiten:
Dienstag, 10.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr

Ansprechpartnerinnen: Frau Gerdes, Frau Klein-Schonnefeld

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Ämter für Soziale Dienste

Die Abteilung "Junge Menschen" ist zu erreichen über die Servicestellen der Sozialzentren.

Kontakt:
Bremen-Nord: 0421 361-7481
Bremen-West: 0421 361-8074
Bremen-Mitte: 0421 361-18445
Bremen-Süd: 0421 361-59767
Bremen-Ost: 0421 361-19811

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Täter-Opfer-Ausgleich Bremen

Außergerichtliche Konfliktschlichtung ist eine sinnvolle Ergänzung schulischer Disziplinarmaßnahmen (z.B. als Auflage)
Strafbares Verhalten wie z.B. Körperverletzungen und Raubdelikte („Abziehen“) sollte – auch wenn es in der Schule verübt wird – zur Anzeige gebracht werden; entweder durch die Eltern oder die Schule selbst. Damit wird den Beteiligten die Tragweite eines solchen Verhaltens bewusst gemacht und sie können lernen, wie in der Erwachsenenwelt mit gesellschaftlich nicht gewolltem Verhalten umgegangen wird.
Eine Konfliktvermittlung durch die Schlichtungsstelle hilft den Beteiligten in entspannter Atmosphäre mit einem neutralen Vermittler über das Vorgefallene zu sprechen

  • den Konfliktgegner auf Wunsch auf „neutralem Boden“ zu treffen
  • gemeinsam eine Lösung des Konfliktes zu suchen
  • eine Wiedergutmachung zu finden, mit der beide Seiten einverstanden sind
  • eine Abmachung zu treffen, wie zukünftig miteinander umgegangen werden soll

Die Vermittler stehen im Einverständnis mit allen Beteiligten. Sie sind „allparteiliche“ neutrale Mediatoren. Sie arbeiten justizunabhängig und für die Beteiligten kostenlos. Mit dem ihnen Anvertrauten gehen sie vertraulich um (Schweigepflicht). Ihre Aufgabe ist es, die Beteiligten darin zu unterstützen, selbst eine geeignete Lösung ihres Konfliktes zu finden.

Das Angebot für Schulen gilt bei Konflikten mit Strafanzeigen bremenweit. Im Bremer Osten (Schulprojekt Ost) gilt das Angebot, auch wenn keine Anzeige erstattet wurde. Konflikte ohne Strafanzeigen können - nach telefonischer Terminvereinbarung - ebenfalls in den Schlichtungsstellen bearbeitet werden.

Kontakt:
Postanschrift: Sögestr. 62/64, 28195 Bremen
Telefon: 0421 3365400
schule@toa-bremen.de
http://www.toa-bremen.de

Liste der Regionalen Schlichtungsstellen (pdf, 18.1 KB)

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Jugendgerichtshilfe

Die “Jugendhilfe im Strafverfahren” ist eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe des Amtes für Soziale Dienste. Sie steht straffällig gewordenen Jugendlichen im Alter von 14-18 Jahren und Heranwachsenden im Alter von 18-21 Jahren zu und ist kostenlos.
Die „Jugendhilfe im Strafverfahren“ hilft dem straffällig gewordenen Jugendlichen bei folgenden Fragestellungen:

  • Was passiert nun?
  • Wie sag` ich das meinen Eltern?
  • Was ist mit der Schule bzw. mit der Ausbildung?
  • Welche Strafe erwartet mich?
  • Kann ich das wieder geradebiegen?

Die Jugendgerichtshilfe ist in jedem Stadium des Strafverfahrens Ansprechpartner für den Jugendlichen, aber auch für Eltern und Freunde des Jugendlichen.

Ansprechpartner/innen der Jugendgerichtshilfe im Amt für Soziale Dienste (pdf, 14.5 KB)

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Polizei Bremen

Bei der Polizei Bremen bieten die dezentralen Jugendbeauftragten:

  • Infoveranstaltungen zum Thema Gewalt (z.B. Abziehen, Gewalt und deren Folgen für Jugendliche)
  • Unterstützung bei Konfliktsituationen in der Schule
  • Weiterführende Informationen und Vermittlung von Kontakten

Kontakt:
Notruf: 110
Zentralruf: 3620

Office@Polizei.Bremen.de
http://www.polizei-bremen.de

Jugendbeauftragter der Polizei:
Frank Kunze, 0421 362-3802

Dezentrale Jugendbeauftragte:
Polizeiinspektion Ost: Frank Baumgarte, 0421 362-16006
Polizeiinspektion Süd: Claudia Hallensleben0421 362-17006
Polizeiinspektion West/Mitte: Walter Lübbe, 0421 362-14006
Polizeiinspektion Nord Warnke Christoffers, 0421 362-79002

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Kinderschutzzentrum Bremen

Das Kinderschutzzentrum bietet Hilfe, Beratung und Krisenintervention für betroffene Mädchen und Jungen und deren Familienangehörige bei

  • seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt
  • bei Vernachlässigung von Mädchen und Jungen bis 18 Jahren

Außerdem ist es Ansprechpartner für Lehrkräfte, die Beratung in den genannten Themengebieten benötigen.

Kontakt:
Humboldtstr. 179, 28203 Bremen

Kinderschutzzentrum
Mo-Mi: 11.00-13.00 Uhr
Do: 15.00–17.00 Uhr
Telefon: 0421 700037

Kinder- und Jugendtelefon (kostenlos)
Mo-Sa: 14.00-20.00 Uhr
Telefon: 0800 111-0333

Elterntelefon (kostenlos)
Mo-Fr: 9.00-11.00 Uhr
Di+Do: 17.00-19.00 Uhr
Telefon: 0800 111-0550

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Mädchenhaus Bremen e.V.

Anlauf- und Beratungsstelle
Telefon: 0421 3365444
Mo + Do 11.00 - 16.00 Uhr
Di 11.00 - 14.00 Uhr
Mi 14.00 - 17.00 Uhr
(sonst Anrufbeantworter)

Beratung:
Persönliche und telefonische Beratung, Krisenintervention, Therapie, angeleitete therapeutische Gruppe für Mädchen mit Ess-Störung.
online Beratung: http://www.hilfe-fuer-maedchen.de

Pädagogische Freizeitangebote:
Workshops und Präventionsangebote wie bildungspädagogische Ferientage zu Lebensplanung und Beziehungsgestaltung, Nachmittage zur Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen, Ernährung und mehr, Filme u.a.
Zielgruppe:
Alle Angebote richten sich an Mädchen ab 12 Jahren und an junge Frauen, die von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen sind, Mädchen in Krisensituationen, Mädchen mit Ess-Störungen und Mädchen mit Alltagskonflikten. Die Freizeitangebote sind offen für alle Mädchen.

Mädchennotruf-Telefon:
Telefon: 0421 341120 (Tag und Nacht erreichbar)

Kriseneinrichtung:
Telefon: 0421 341120 (Tag und Nacht erreichbar)
Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, die es zu Hause nicht mehr aushalten, finden hier vorübergehend einen sicheren und geschützten Ort. Die Kriseneinrichtung ist eine anonyme Zufluchtstätte für Mädchen, die von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen oder bedroht sind. Sie bietet Betreuung und Inobhutnahme rund um die Uhr (§ 42 KJHG).

Mädchenwohngruppe:
Telefon: 0421 3365030 (Geschäftsstelle)
Dauerhaftes Wohnen mit rund um die Uhr Betreuung. Es stehen sieben Plätze für Mädchen ab 14 Jahren, die aufgrund von Gewalterfahrungen o.ä. nicht mehr zu Hause leben können, zur Verfügung. Die Vermittlung findet über das zuständige Jugendamt statt.

Infos:

  • Infoveranstaltungen für Mädchengruppen
  • Fortbildungen und Infoveranstaltungen für MultiplikatorInnen
  • Infofaltblätter für Mädchen und für Erwachsene
  • Jahresprogramm

Kontakt:
Rembertistr. 32, 28203 Bremen
Telefon: 0421 3365030
info@maedchenhaus-bremen.de
http://www.maedchenhaus-bremen.de

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Psychologische Beratungsstelle des Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.

Angebote:

  • Kurzfristige Terminvergabe und Bereithaltung von Notfallstunden
  • Diagnostisch-anamnestische Gespräche
  • Beratungsgespräche in deutscher und auch in türkischer, kurdischer und englischer Sprache
  • Psychische Stabilisierung
  • Krisenintervention
  • Gestaltung eines flexiblen Settings innerhalb der Krisenintervention
  • Vorbereitung auf Gerichtsverfahren
  • Angehörigenberatung
  • Einzelfall-bezogene Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden, RechtsanwältInnen, Opferhilfe-Institutionen
  • Organisation psychosozialer Hilfsmaßnahmen
  • Einleitung von Klinikaufenthalten
  • Hilfe bei der Weitervermittlung an niedergelassene PsychotherpeutInnen

An uns wenden können sich:
Frauen, Männer und Jugendliche ab 13 Jahren und Angehörige
Die Gewalterfahrungen unserer KlientInnen umfassen folgende Bereiche:

  • Sexueller Missbrauch in Kindheit und Jugend
  • Vergewaltigung in Kindheit und Jugend
  • Sexueller Missbrauch im Erwachsenenalter
  • Häusliche Gewalt
  • Sexueller Übergriff/Belästigung
  • Körperliche Misshandlung/Gewalt
  • Erzwungene Prostitution
  • Erzwungene Herstellung von pornographischem Material
  • Vergewaltigung durch mehrere Täter
  • Vergewaltigung unter Anwendung von K.O.-Mitteln
  • Stalking
  • Vergewaltigung im Krieg
  • Folter

Kontakt:
Psychologische Beratungsstelle des notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Am Barkhof 32, 28209 Bremen
Telefon: 0421 15181
mailto:info@ frauennotruf-bremen.de
http://www.frauennotruf-bremen.de

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Schattenriss - Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V.

Schattenriss bietet den Bremer Schulen kostenlose Unterstützung und Beratung in Fällen sexueller Gewalt. Die Angebote finden in der Regel in der Beratungsstelle statt, Ausnahmen sind Fortbildungsveranstaltungen und Elternabende.

Kontakt:
Waltjenstr. 140, 28237 Bremen
Telefon: 0421 617188
http://www.schattenriss.de

Telefonische Beratung (sonst Anrufbeantworter):
Mo: 11.00 - 13.00 Uhr
Di: 14.00 - 16.00 Uhr
Mi: 11.00 - 13.00 Uhr
Fr: 11.00 - 13.00 Uhr

Persönliche Beratung nach telefonischer Verabredung.

Details zu den Angeboten für Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern (pdf, 16 KB)

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