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Ungewohnte Wege wagen

Jungen recherchieren und erkunden Berufe in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und im pädagogischen Primarbereich

Jungen beschützen, Autor: Michael Schnelle, LIS-Zentrum für Medien, jpg, 56.8 KB
Jungen beschützen

Einrichtungen und Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft - auch ein Arbeitsmarkt für Männer

Ein Gespräch am Boys'Day mit Männern, die z. B. als Krankenpfleger oder Altenpfleger arbeiten, über ihre Gründe, diesen (noch) „männeruntypischen“ Beruf auszuüben, kann aufschlussreich sein und zur Motivation beitragen, sich zumindest gedanklich mit diesen modernen, vielfältigen Berufsfeldern mit sehr guten Karrierechancen zu beschäftigen. Außerdem bietet sich an, auf diesem Wege erste Kontakte zu knüpfen für weitere Schnupperangebote wie z.B. Praktika. Diese Besuche sollten also mit den Jungen vor- und nachbereitet werden. Sie erleben den Arbeitsalltag dort, stellen Fragen - und reflektieren in der Schule ihre Erfahrungen, die sie dann mit ihrem individuellen Berufswahlprozess verknüpfen.
Dabei ist sehr wohl zu bedenken, dass sie nicht an einem Tag ganze Berufsfelder erfahren können.
Folgende Einrichtungen sind an dem Jungen-Zukunftstag auf die Besuche von Jungen vorbereitet und freuen sich über Anmeldungen (einzeln/Kleingruppen, evtl. auch Klassen]:

- Alle Einrichtungen der AWO Bremen. Kontakt über Frau Lesch, Telefon: 0421 / 7902 110, Mail: info@awo-bremen.de.

- Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser eV,
Herr Oestreich, Mail: Jens.Oestreich@bremer-krankenpflegeschule.de. Anmeldung im Boys'Day-Radar

- Alle Einrichtungen der Bremer Heimstiftung,
Frau Rademacher, Tel.: 2434 146 oder per Mail: almut.rademacher@bremer-heimstiftung.de. Nähere Infos zum Angebot „Profis mit Zukunft“ gibt es hier.

- AMEOS Klinikum Dr. Heines, Frau Nadine Slump (Pflegedirektorin), E-Mail: nslu.verw@bremen.ameos.de. Du kannst dich hierfür im Boys'Day-Radar anmelden.

- Das Christliche Reha-Haus Bremen eV (Pflegeeinrichtung und Wohnheim für mehrfach geschädigte Abhängigkeitskranke). Anmeldung bei Herrn Köpnick: torsten.koepnick@chr-reha-haus.de

- Im Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen eV können in diesem Jahr am Boys'Day die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die verschiedenen Einrichtungen kennenlernen.

Interessierte Jungen erhalten an diesem Tag Gelegenheit, erste Einblicke in die Berufswelt der Sozial- und Gesundheitswirtschaft zu werfen. In einem persönlichen Austausch stellen sich Männer, die in den verschiedenen, sehr vielfältigen pflegerischen, medizinischen und pädagogischen Arbeitsfeldern in diesen Institutionen arbeiten, den Jungen vor und berichten von ihrem Arbeitsalltag, warum sie den Beruf gewählt haben, was für sie als Mann das Besondere daran ausmacht und auch, welche Karrierechancen es hier gibt. Sie bringen den Jungen damit Berufe nahe, die noch eher als untypisch für Männer gelten, aber zu den Boombranchen der Zukunft gehören. Die Jungen werden damit angeregt, über ihre eigene berufliche Zukunft in der modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nachzudenken.

Universität Bremen, Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Gesundheits- und Pflegewissenschaften sowie Psychologie

In der Universität Bremen stehen Lehre und Forschung im Mittelpunkt. Wissenschaftler beschäftigen sich mit den großen Fragen unserer Welt und erforschen auch den Menschen selbst. Mit dem Menschen beschäftigen sich neben der Biologie und den Sozialwissenschaften vor allem die Fachbereiche Erziehungs-, Bildungs-, Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Sie bilden z. B. Erzieher, Lehrer, Psychologen und Pfleger aus.
Die Fachbereiche Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Pflegewissenschaften sowie Psychologie der Universität Bremen bieten interessierten Jungen und jungen Männern einen Einblick in wichtige und spannende Berufs- und Forschungsfelder (www.boysday.uni-bremen.de).
Dabei geht es um Fragen wie:
 Wie funktioniert Lernen?
 Wie kommt es, dass intelligente Schüler/-innen nicht immer gute Noten haben?
 Warum gibt es so wenige Lehrer in den Grundschulen?
 Woher kommen die Gefühle?
 Warum sind manche Menschen immer traurig und andere gut gelaunt?
 Was ist Gesundheit?
 Wie pflegt man sich und andere gut?

Weitere Informationen unter: www.boysday.uni-bremen.de
Anmeldung und Information:
Dr. Christoph Fantini cfantini@uni-bremen.de, 0421 / 218 – 69123 oder
Gisela Gründl gruendl@uni-bremen.de, 0421 / 218 – 61613

Berufe für Männer im pädagogischen Primarbereich

Männer in die Grundschule: Grundschulen öffnen sich an diesem Tag für Besuche und Hospitationen interessierter Jungen. Wenn an der Schule auch ein Mann unterrichtet, wäre es sinnvoll, wenn die Schüler vor Ort durch einen Mann betreut werden, der sich den Fragen der Jungen genderbewusst stellt.

Männer in KiTas: auch Kindertagesstätten in Bremen freuen sich auf den Besuch von interessierten Jungen und stellen gerne ihre vielfältige Arbeit mit den Jungen und Mädchen in einer Kindertagesstätte vor. Das Erleben der sinnstiftenden Tätigkeit des Erzieherberufes kann motivationsfördernd sein, sich mit dem Berufsbild zu beschäftigen und den Beruf anzustreben.