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Entrepreneurship als Ziel beruflicher Orientierung im interkulturellen Kontext (EnBO)

Comenius Regio Partnerschaft
Bremen - Kirikkale
01.08.2011 - 31.07.2013

Antragstellende Einrichtung:

Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, Bremen;
Projektleitung: Bernhard Langkau (Referat 22) in Kooperation mit Dietmar Kirchhoff und Jürgen Uhlig-Schoenian (Landesinstitut für Schule).

Aufgaben im Projekt:
  • Konzeptionsentwicklung und Mitwirkung bei der bilateralen Entwicklung eines Curriculums zum unternehmerischen Denken und Handeln für den beruflichen Bereich der Körperpflege und den Bereich der metallverarbeitenden Berufe
  • Unterstützung bei der Implementierung des Curriculums unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte
  • Organisation von begleitenden Lehrerfortbildungsveranstaltungen im Austausch und in Kooperation mit der Partnerregion
  • Planung und Evaluation exemplarischer Lehr- / Lernarrangements zur Verankerung von Entrepreneurship in der beruflichen Bildung unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen in den beiden Partnerregionen
  • Transfer der Ergebnisse auf andere berufliche Bildungsgänge
Beteiligte Schulen:

Werkschule an der Wilhelm Wagenfeld Schule (WWS),Bremen-Huchting, ein berufsorientierender Bildungsgang (Jahrgangsstufe 9-11) mit den beruflichen Schwerpunkten;

  • Körperpflege
  • Textilgestaltung
  • Mediengestaltung.

Die Werkschule führt zur erweiterten Berufsbildungsreife (optional: Mittlerer Schulabschluss). Im Zentrum des Bildungsgangs steht das handlungsorientierte Lernen in Projekten. Die Werkschulklassen an dieser Schule haben einen sehr hohen Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund. In der Mehrzahl sind es türkischstämmige Mädchen. Im Bereich der Körperpflege ist davon auszugehen, dass viele Absolventinnen und Absolventen in einem der Friseursalons oder in den Kosmetikstudios der Region einen Ausbildungsplatz finden werden. Kundenorientiertes und verantwortungsvolles Verhalten im Sinne des jeweiligen Unternehmens steht gerade in kleineren Betrieben im Vordergrund und wird häufig schon von den Bewerberinnen und Bewerbern zu Beginn einer Berufsausbildung erwartet.

Berufsfachschule mit qualifizierendem Abschluss (BFSq) des Technischen Bildungszentrums Mitte (TBZ Mitte).
Der Bildungsgang schließt mit einer Facharbeiterprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zum Fertigungsmechaniker ab. In den Werkstätten des TBZ Mitte und im Rahmen von Praktikumsphasen in Unternehmen werden praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt. Die gesamte Ausbildung umfasst drei Jahre. Der Anteil benachteiligter Jugendlicher, insbesondere mit Migrationshintergrund, ist relativ hoch.

Rolle der beteiligten Schulen im Projekt:
  • Umsetzung eines Curriculums zum unternehmerischen Denken und Handeln in der Werkschule im Rahmen der Bearbeitung realer Projekte.
  • Erprobung entsprechender Lehr-/Lernarrangements.
  • Gründung und Betrieb einer Schülerfirma zur Realisierung authentischer Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftlicher Strukturen.
  • Bilaterale Kooperation im Rahmen der Projektbearbeitung
  • Austausch von Projektergebnissen unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte.
  • Teilnahme an begleitenden Lehrerfortbildungsveranstaltungen im Austausch und in Kooperation mit der Partnerregion Kirikkale
  • Mitwirkung bei der Planung und Evaluation exemplarischer Lehr- / Lernarrangements zur Verankerung von Entrepreneurship in der beruflichen Bildung unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen in den beiden Partnerregionen.
  • Mitwirkung beim Transfer der Ergebnisse auf andere berufliche Bildungsgänge.