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Lesekompetenz weiterführende Schulen

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Die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler spielt in allen Unterrichtsfächern eine zentrale Rolle. Die Entwicklung der individuellen Lesekompetenzen muss vor dem Hintergrund der didaktischen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Lesen begleitet, gesichert und gefördert werden. Ziel: die Schülerinnen und Schler sollen eine ausgeprägte Identitätsfacette als Leserin und Leser entwickeln.

Aufgabe jedes Jahrgangsteams einer Oberschule ist es, eine gemeinsame Basis didaktischer Kompetenzen im Bereich Lesen zu schaffen. Die Kolleginnen entwickeln gemeinsame Vorstellungen zu den "Plateaus" der Lesekompetenz, die in diesen Jahrgangsstufen, nach dem Übergang von der Grund- in die Oberschule, wesentlich sind:

Ab Jahrgangsstufe 5 geht es um die immer stärker ausgeprägte autonome Literalität ("Ich"), die schließlich der Pubertätskrise ausgesetzt ist und zur Ablehnung der schulischen Leseangebote führen kann.

Die Lesekompetenzentwicklung lässt sich über drei Dimensionen abbilden:

  • Prozessebene
  • Subjektebene und
  • soziale Ebene

Vor diesem didaktischen Hintergrund gelingt es den Lehrerinnen und Lehrern die jeweilige Ausprägung der Kompetenzentwicklung zu diagnostizieren, um dann die jeweils nächsten Schritte für den Unterricht und die individuelle Lernentwicklung (Förderung) zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.

Der Bildungsplan Deutsch Oberschule (pdf, 88.6 KB) stellt eine weitere Basis für die didaktische Kompetenz der Kolleginnen und Kollegen dar.