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18-61401 - Theatrale Methoden im Fachunterricht

Die Veranstaltung ist nicht mehr aktuell und befindet sich im Archiv.

Darstellungsformwechsel als Schlüssel für aktives Denken und Handeln in sozialen Lernprozessen - Qualifizierungsmaßnahme mit Zertifizierung

Theatrale Methoden fokussieren die komplexe Sprache der Körper im Raum als Bedeutungsträger, deren Wirkung oft unbewusst wahrgenommen und gedeutet wird. Die Methoden nutzen die Ausdruckskraft verbaler und nonverbaler Körpersprache (Mimik, Gestik, Haltung, Stimme etc.), um abstrakte Texte bzw. Sachverhalte szenisch zu gestalten. Das individuelle Textverständnis wird so sichtbar und im Gestaltungsprozess der Gruppe überprüft und erweitert. Die Textanalyse und Textinterpretation ist mit der Arbeit an der eigenen Präsenz verknüpft und macht aktives Denken und Gestalten in sozialen Lernprozess erfahrbar.

Die Arbeit mit Text- und Bildmaterial aus verschiedenen Fächern und Niveaustufen vermittelt handlungs- bzw. erfahrungsbezogene Unterrichtsformate der szenischen Interpretation. Dadurch öffnen sich Spielräume, die individuelle Wahrnehmungen und Bewertungen von Inhalten und ihren Zusammenhängen erfahrbar und erweiterbar machen. Diese Zugänge werden für die weitere Analyse und Reflexion genutzt und ermöglichen eine konstruktive und nachhaltige Gestaltung von Lernprozessen.

Texte aus dem Fachunterricht der Teilnehmenden sind willkommen und Grundlage für die Entwicklung theatraler Aufgabenformaten.

Für den Bereich der Klassenführung vermittelt die Fortbildung Übungen und Spiele aus der Theaterpädagogik, die zum einen im Unterricht für Fokus, Konzentration und Dynamik sorgen, zum anderen die eigene Präsenz und Kooperation stärken.

Die Teilnahme an der Qualifizierung kann mit einem Zertifikat abschließen. Hierfür gelten besondere Bedingungen. Die Form des für eine Zertifizierung erforderlichen Leistungsnachweises ist zu Beginn der Maßnahme mit der Dozentin zu vereinbaren. Auch ohne Zertifikatsabschluss muss die Fortbildung regelmäßig besucht werden.

Ziele:
- Grundlagen theaterpädagogischer Übungen und Spielformen für die Gestaltung von Unterrichtsformaten kennen.
- Grundlagen ästhetischer Gestaltungsprinzipien, die Lernprozesse und -ergebnisse in Szene setzen.
- Konzeption, Erprobung und Reflexion von fachspezifischen Aufgaben, die theaterale Methoden als Darstellungsformwechsel nutzen.
- Repertoire an Übungen zur Sammlung von Aufmerksamkeit, Fokussierung und Aktivierung im Unterricht erweitern.
- Wahrnehmung und Präsenz als Grundlage für Kommunikation fördern.

Ein Neueinstieg zu den Folgeterminen ist jederzeit möglich.

Zielgruppe
Primarstufe, Förderzentren, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gymnasiale Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen
Veranstaltungsleitung
Veranstaltungsart
zentrale VA Standardseminar
Beginn
01.09.2018
Ende
04.05.2019
Termine
01.09., 27.10., 10.11.18, 23.02., 23.03., 04.05.19, weitere Termine im Schuljahr 2019/20
Uhrzeit
10:00 - 18:00 Uhr
Stunden
48,0
Veranstaltungsort
LIS (Am Weidedamm)
336,00 €


Im LIS inhaltlich
verantwortlich
Dr. Dietmar Ludwig
dludwig@lis.bremen.de
Im LIS organisatorisch
verantwortlich