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18-63203 - Neue völkische Bewegung

Die Veranstaltung ist nicht mehr aktuell und befindet sich im Archiv.

Renaissance völkischer Ideologie in Deutschland

Der Referent setzt sich in seinem Beitrag mit der Bedeutung des Völkischen zur Charakterisierung der aktuellen Rechtsaußenbewegung auseinander. In einem ideologiegeschichtlichen Teil untersucht er die Entwicklung des völkischen Nationsverständnisses, das sich in Deutschland in Abgrenzung zum französischen Nationsverständnis herausgebildet hat.

Nach der definitiven Diskreditierung völkischen Denkens durch den Nationalsozialismus hat die sogenannte Neue Rechte versucht, mit Hilfe des Ethnopluralismus-Konzepts die völkisch-nationale Terminologie zu 'modernisieren'.

Der Referent geht näher auf die strömungsspezifischen Varianten des Konzepts ein und zeigt auf, das bei aller Anpassung an die gegebenen Verhältnisse die aggressiven, ausschließenden Komponenten des völkischen Nationalismus diskursiv restauriert wurden, so dass mit einer gewissen Berechtigung heute von einer "neuen völkischen Bewegung" gesprochen werden kann.

Ziele:
- der historischen Entwicklung der völkischen Ideologie in Deutschland bis hin zum Nationalsozialismus kennenlernen
- die Neue Rechte und ihre Strömungen aufzeigen
- die derzeitige Rechtsentwicklung problematisieren und den Umgang damit thematisieren

Zielgruppe
Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gymnasiale Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen
Veranstaltungsleitung
Veranstaltungsart
zentrale VA Standardseminar
Beginn
07.05.2019
Uhrzeit
15:00 - 18:00 Uhr
Stunden
3,0
Anmeldeschluss
30.04.2019
Veranstaltungsort
LIS (Am Weidedamm)
21,00 €


Im LIS inhaltlich
verantwortlich
Im LIS organisatorisch
verantwortlich