Sie sind hier:
  • Empowerment-Workshop: Strategien gegen Diskriminierungen im Arbeitsalltag

18-64319 - Empowerment-Workshop: Strategien gegen Diskriminierungen im Arbeitsalltag

Netzwerkveranstaltung der Pädagog*innen mit Zuwanderungsgeschichte

Die Institution Schule hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Herkünften zusammenfinden, lernen und miteinander arbeiten. Schüler*innen können an diesen Orten lernen, wie wichtig ein gleichberechtigter und fairer Umgang miteinander ist. In der Schule können Lernende aber auch gleichzeitig erste eigene Diskriminierungserfahrungen machen.

Von diesen Diskriminierungserfahrungen sind Pädagog*innen nicht ausgeschlossen. Gerade Lehrer*innen mit sichtbarem (teilweise nur) zugeschriebenem Migrationshintergrund sind (rassistisch) diskriminierenden Situationen ausgesetzt. Diese Diskriminierungen passieren oft unbewusst, da die meisten Menschen sich der Stereotype und Vorurteile, die sie gegenüber einer bestimmten Gruppe und ihren Mitgliedern haben, nicht im vollen Umfang bewusst sind.

Betroffenen fehlen häufig Räume, sich sicher über diese Erfahrungen in Kontext Schule austauschen zu können. Der vorliegende Workshop möchte diesen Raum bieten. Über den Austausch hinaus geht es im zweiten Schritt zur Reflexion des Erlebten und die Einbettung dieser Erfahrungen vor dem möglichen Hintergrund gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Empowerment, verstanden als Prozess der Selbststärkung, der bei jedem Menschen individuell ist, soll u.a. dazu führen, dass Betroffene Impulse zur Stärkung und Erweiterung der eigenen Strategie- und Handlungsoptionen bekommen.

Dieser Empowerment-Workshop richtet sich entsprechend ausschließlich an Lehrende und Referendare mit sichtbarer Zuwanderungsbiografie, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen: Migrant*innen, Schwarze Menschen, People of Color, Jüd*innen, Muslim*inne, Asiatische Deutsche, Roma*nja und Sinte*zze.

Ziele:
- Wissenserweiterung über Diskriminierung durch den Austausch und die Reflexion von Erfahrungen
- Kritische Selbstreflexion eigener kollektiver Bilder und Wahrnehmungen
- Analyse eigener Ressourcen zur Selbstfürsorge
- Erweiterung der eigenen Strategie- und Handlungsoptionen unter Berücksichtigung von white fragility

Zielgruppe
Elementarbereich, Primarstufe, Förderzentren, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gymnasiale Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen
Veranstaltungsleitung
Veranstaltungsart
zentrale VA Standardseminar
Beginn
27.06.2019
Uhrzeit
15:00 - 18:00 Uhr
Stunden
3,0
Veranstaltungsort
LIS (Am Weidedamm)
21,00 €


Im LIS inhaltlich
verantwortlich
Im LIS organisatorisch
verantwortlich

Ticketsymbol Hier anmelden