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Rechtschreibekompetenz Grundschule

Handgeschriebener Text mit Kugelschreiber und rotem Buntstift, jpg, 78.9 KB

Die Rechtschreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler spielt in allen Unterrichtsfächern eine zentrale Rolle. Die Entwicklung der individuellen Rechtschreibkompetenzen muss vor dem Hintergrund der didaktischen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Rechtschreibung initiiert, begleitet, gesichert und gefördert werden. Ziel: die Schülerinnen und Schüler sollen eine ausgeprägte Identitätsfacette als Schreibende oder Schreibender entwickeln.

Der Rahmenlehrplan Grundschule Deutsch (pdf, 916.9 KB) stellt eine Basis-Folie dar, die den Rahmen für den Aufbau der Rechtschreibkompetenzen bildet. Bremen und Berlin-Brandenburg haben gemeinsame Lehrpläne für die Grundschule von Jahrgang 1 bis 4.

Aufgabe jedes Jahrgangsteams einer Grundschule ist es, eine gemeinsame Basis didaktischer Kompetenzen im Bereich Rechtschreibung zu schaffen.

Die Kolleginnen und Kollegen entwickeln gemeinsame Vorstellungen zu den Stufenmodellen der Rechtschreibkompetenz, die in diesen Jahrgangsstufen, auch im Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule, wesentlich sind:

Stufenmodelle z.B. nach M.Dehn, R. Valtin und G.Spitta oder das ILeA-Stufenmodell der Schriftsprachentwicklung: Stufenmodelle der Schriftsprachentwicklung in Beispielen (Kapitel 4)

Vor diesem didaktischen Hintergrund gelingt es den Lehrerinnen und Lehrern die jeweilige Ausprägung der Kompetenzentwicklung zu diagnostizieren, um dann die jeweils nächsten Schritte für den Unterricht und die individuelle Lernentwicklung (Förderung) zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.
Die Lehrerinnen und Lehrer kennen die Kompetenzprofile ihrer Schülerinnen und Schüler, bestimmen so die anschließende Kompetenzstufe und wählen geeignete Materialien aus, wenn die Leseentwicklung der Schülerinnen und Schüler stockt.
Für diese diagnostischen Prozesse werden, wenn die direkten pädagogischen Beobachtungen während des Unterrichts nicht ausreichen, auch gezielt diagnostische Verfahren (auch Tests) eingesetzt. So kann zum Beispiel der Stand der Kompetenzentwicklung im Bereich Rechtschreiben ermittelt werden, um dann geeignete Schritte zuerst innerhalb des Regelunterrichts, wenn notwendig, auch zusammen mit den Sprachberaterinnen und Sprachberatern, dem ZuP oder auch dem ReBUZ zu ergreifen.