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Diagnostik im Schulprogramm

Schüler besprechen ein Plakat, jpg, 60.7 KB

Für alle Schulstufen und Schularten gilt:
Die kontinuierlich fortzuschreibende Schulprogrammarbeit sowie die Formulierung und Aktualisierung des Leitbilds der Schulen bietet eine große Zahl an Anknüpfungspunkten zum Themenfeld pädagogische Diagnostik:

  • Ausgangssituation: schon die detaillierte Beschreibung der Situation im Stadtteil ergibt bereits wesentliche erste Hinweise auf Einflussfaktoren, die diagnostisch berücksichtigt werden können,
  • Sprachbildungskonzept: selbstverständlich geht diesen Konzepten eine genaue diagnostische Arbeit voraus (siehe auch weitere Veröffentlichungen des LIS zu diesem Bereich),
  • Konzept zur Berufsorientierung: hier bietet der Berufswahlpass eine geeignete Basis, die auch die Schülerinnen und Schüler über Dialoge mit in den diagnostischen Prozess verantwortlich einbezieht
  • Förderkonzept: hier gilt ebenso der Grundsatz, dass eine Förderung ohne vorausgegangene sorgfältige pädagogische Diagnostik nicht denkbar ist,
  • Differenzierungskonzept: gerade hier ist jede Schule gefordert zum Beispiel in jedem Jahrgang eine zwischen allen Beteiligten abgestimmte diagnostische Vorgehensweise zu erarbeiten,
  • Erfolge der Schule: erfreuliche Veränderungen in Vergleichsverfahren wie zum Beispiel VERA-3 und VERA-8, aber auch anderen durch pädagogische Diagnostik deutlich gewordene Ergebnisse finden hier ihren Platz,
  • Fortbildungsplanung: Fortbildungen, die den "diagnostischen Schulterschluss" in einem Jahrgangsteam oder in der gesamten Schule zum Inhalt haben, sind an dieser Stelle zu nennen. Ebenso Fortbildungen, in deren Mittelpunkt die Verbesserung und Aktualisierung der Diagnosekompetenz eines Kollegiums steht. Gerade auch vor dem Hintergrund der Etablierung der Arbeit der ZUP an jeder Schule.