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Netzwerke „Migration und Übergänge“

Migration
In Verantwortung von
Professor Dr. Yasemin Karakasoglu (Universität Bremen)
(http://www.interkulturelle-bildung.uni-bremen.de/index.php?id=3)

Übergänge
In Verantwortung von
Professor Dr. Christian Palentien (Universität Bremen)
(http://www.bildung-sozialisation.uni-bremen.de/cms/)

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt
Sonja Bandorski (Universität Bremen)
(http://www.interkulturelle-bildung.uni-bremen.de/index.php?id=3)
Marius Harring (Universität Bremen)
(http://www.bildung-sozialisation.uni-bremen.de/cms/)
Robert Heyer (Universität Bremen)
(http://www.bildung-sozialisation.uni-bremen.de/cms/)

Schulen beider Netzwerke:

Grundschule Düsseldorfer Straße (http://www.duedo-bremen.de)
Hermann-Josef Stell
Grundschule am Pfälzer Weg (http://www.pfaelzer-weg.de)
Maresi Lassek
Grundschule am Ellenerbrokweg (http://www.ebro-bremen.de)
Harald Bloch
Grundschule Osterholz (http://www.bildung.bremen.de/sixcms/list.php?page=32_p_sd_schulnavigator&sv[Institution_ID]=90&gsid=bremen49.c.3052.de)
Margarethe Cimiotti
Grundschule Uphuser Straße (http://www.bildung.bremen.de/sixcms/list.php?page=32_p_sd_schulnavigator&sv[Institution_ID]=118&gsid=bremen49.c.3052.de)
Olaf Genthe-Welzel
Grundschule Andernacher Straße (http://www.schule.bremen.de/places/uh/joomla/)
Uwe Hehr
Förderzentrum Ellenerbrokweg (http://www.ebro-bremen.de)
Christa Hirschfeld-Könsen
Albert-Einstein-Schule (http://www.ellenerfeld.de/)
Ruth Overbeck-Hellwing / Dr. Hartmut Helms
Schulzentrum Koblenzer Straße (http://www.szk-bremen.de)
Gerd Menkens / Friederike Steinhaus
Gesamtschule Bremen Ost (http://www.gso-bremen.de)
Franz Jentschke / Annette Rueggeberg
St.-Antonius-Schule (http://www.antonius.ks-bremen.de/)
Annette Prevot

Laufzeit: 01.08.2007 bis zum 31.07.2010

Kooperationspartnerin im LIS:

Agnes Christ-Fiala
(Referentin für Schulbegleitforschung, Abteilung Qualitätssicherung und Innovationsförderung)

Projektbeschreibung:

Viele Schulen im Stadtteil Osterholz-Tenever berichten von dem Problem der „Abwanderung“ von Schülerinnen und Schülern mit höheren Bildungsaspirationen in andere Stadtgebiete an den Nahtstellen im Bildungssystem, an den Übergängen in die Grundschule, in die Sekundarstufe I und in die Sekundarstufe II. Diese Beobachtung aus den Schulen ist Ansatzpunkt für die Erforschung des Umfangs der Abwanderung sowie der Gründe für die Abwanderung im pädagogischen Handlungsforschungsprojekt „Migration und Übergänge“. Das Design des Projekts basiert auf einem Übergangsmonitoring (Schritt 1), welches vor den Übergängen vom Elementarbereich in die Grundschule, von der Grundschule in die Sekundarstufe I und von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II Eltern, Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen quantitativer und qualitativer Erhebungen zu Einstellungen und Erwartungen an die zukünftige Schule befragt. .In diesem Zusammenhang sollen auch schulinterne Dokumente zu Übergangsempfehlungen gesichtet und hinsichtlich der Begründungsmuster analysiert werden.
In einem zweiten Schritt soll entsprechend der Forschungsfragen in den Interventionsschulen Transparenz über curriculare und pädagogische Konzepte, Verknüpfung von Schulprofilen, Einbezug von Elterninteressen geschaffen werden (u.a. durch Workshops, in denen die Ergebnisse aus Schritt 1 den Beteiligten vorgestellt werden)
Schritt 3 zielt auf eine Vernetzung der Interventionsschulen mit allen Schulen in Osterholz-Tenever und in anderen Stadtteilen Bremens im Hinblick auf ´Best practice´ bezogen auf den Umgang mit dem Thema „Migration und Schulübergänge“.

Zentrale Forschungsfragen:

  • Worin bestehen die Gründe für die „Abwanderung“ von Schülerinnen und Schülern in andere Stadtgebiete an den Nahtstellen im Bildungssystem?
  • Welche Bedeutung hat in diesem Kontext neben der Variablen Geschlecht und soziale Schicht die Variable der kulturellen Herkünfte von Schülern und Schülerinnen?
  • Wie kann das – in verschiedenen Studien bereits nachgewiesene – grundsätzlich vorhandene Interesse von Eltern mit Migrationshintergrund an der Bildung ihrer Kinder in eine aktive Beteiligung am Schulleben überführt werden?
  • Wie kann man das Image einer Bildungslandschaft erhöhen, diese Landschaft durch Kontinuität, Transparenz und Qualitätsentwicklung attraktiver gestalten?
  • Welchen Stellenwert könnten Konzepte des Diversity Management im Rahmen der Qualitätsentwicklung (Bsp. QUIMS-Projekt im Kanton Zürich/Schweiz) haben/erhalten?
  • Existieren Brüche an den Übergangsstellen im Bereich der Methodik und Didaktik? Und wenn ja, wie ließe sich eine engere Vernetzung auf methodischer, didaktischer und curricularer Ebene erzielen?
  • Wie ließen sich die bereits entwickelten spezifischen Profile der Einzelschulen mit einander verknüpfen – bspw. im Rahmen einer Vernetzung am Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe?

Projektziele:

  • Identifizierung von gemeinsamen und divergierenden Kriterien bei Übergangsentscheidungen aus Sicht der Schüler, Eltern, Schule
  • Vernetzung von Schulen (Verringerung von Abwanderungstendenzen)
  • Verbindung von Schule und Sozialraum
  • Elterneinbindung

[FETTBerichte/Ergebnisse]

Präsentation des Netzwerkes auf der 14. Jahrestagung Schulbegleitforschung in Oldenburg am 17.09.2009
[LINK20131; PPT-Präsentation]

Der zum Ende der Netzwerkarbeit vorgelegte Kurzbericht gibt einen Überblick über den Verlauf und die Ergebnisse der Arbeit.
[LINK31847;Netzwerk "Migration und Übergänge" - Kurzbericht]