Knapp 100 Expert:innen aus Schule, Wissenschaft, außerschulischen Organisationen und der senatorischen Behörde kamen am 22. Juni 2026 im LIS zusammen, um sich über die Umsetzung des ersten Demokratietages an Schulen im Land Bremen auszutauschen. Es ging um die Fragen: Wie wurden Demokratietage an Schulen von und mit wem gestaltet und organisiert? Welche Themen wurden bearbeitet? Und welche positiven Effekte lassen sich festhalten und welche Hürden bestanden?
Drei Schulen präsentierten ihre Demokratietage, wodurch die Themenbreite und unterschiedlichen Herangehensweisen deutlich wurden. Im anschließenden kollegialen Austausch bestand beim „Marktplatz“ Zeit und Raum, die Fragen vertiefend zu besprechen und von weiteren Schulen ihre Umsetzungen kennenzulernen. Auch Bildungsreferent:innen zur politischen Bildung von außerschulischen Organisationen waren mit ihrer Expertise vor Ort erläuterten ihre Angebote und Umsetzungsanforderungen.
Im Anschluss dieses Austauschs wurde aus wissenschaftlicher Perspektive die Notwendigkeit für demokratisch-politische Bildung und Schulentwicklung angesichts der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen herausgestellt sowie die Herausforderungen verdeutlicht.
Senator Mark Rackles bestätigte im abschließenden Fachgespräch die Wichtigkeit der politischen Bildung, denn mit den zunehmend gesellschaftlich nicht trivialen Herausforderungen, die vor den Schulen nicht halt machen, darf Schule nicht passiv bleiben, sondern steht für die Werte der Demokratie. Hierfür müssen Lehrkräfte gestärkt werden, denn Demokratiebildung ist eine zentrale Aufgabe für alle Lehrkräfte.