Sie sind hier:

Unterricht

Umfang des Unterrichts

Die Ausbildung in der Schule umfasst 12 Stunden pro Woche: Unterricht unter Anleitung, selbstständiger Unterricht und gezielte Hospitationen.
Zu Beginn der Ausbildung hospitieren die Referendar:innen zunächst im Unterricht von Fachlehrer:innen der beiden Unterrichtsfächer.
Danach erteilen sie in aller Regel bis zu zehn Stunden selbständigen Unterricht; zwei Stunden bleiben weiterhin für Hospitationen oder Ausbildungsunterricht gemeinsam mit einer Fachlehrer:in.

Praxis und Reflexion

Im Unterricht wird die nötige berufliche Routine erworben bzw. erweitert. Diese Praxiserfahrungen sind in den bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Veranstaltungen im Landesinstitut Ausgangspunkt für die gemeinsame Reflexion. So besteht für die Referendar:innen die Möglichkeit, ihr eigenes Unterrichtskonzept zu entwickeln und immer intensiver in die Rolle als Lehrkraft hineinzufinden. Dabei werden sie von Fachleiter:innen bzw. Ausbildungsbeauftragten unterstützt. Es sind sowohl individuelle Beratungen als auch gemeinsame Beratungen in kollegialen Beratungsverfahren vorgesehen.

Schule außerhalb des Unterrichts

Weiter nehmen die Referendar:innen an allen schulischen Aktivitäten außerhalb des Unterrichts wie z.B. Konferenzen, Projekten, Schulveranstaltungen, Elternabenden, Schullandheimfahrten usw. teil, sofern sie nicht mit den Ausbildungsveranstaltungen des LIS kollidieren. Ein besonders wichtiger Bereich ist die Beteiligung an Schulentwicklungsprozessen.

Ausbildungskoordinatoren

An den Schulen stehen für die Betreuung von Referendar:innen Ausbildungskoordinator:innen zur Verfügung. Sie sind Ansprechpartner:innen für die Referendar:innen, wenn es um den Unterrichtseinsatz geht oder darum, Informationen, die die Schule als Ganzes betreffen, zu vermitteln bzw. die Ausbildung zwischen Schule und LIS abzustimmen.

Mentor:innen

Die Ausbildung an der Schule erfolgt unter Anbindung an Mentor:innen. Das sind Lehrkräfte, die Sie in jedem Fach individuell begleiten. Sie

  • unterstützen sie beim Hineinfinden in die Berufsrolle als Lehrkraft,
  • sind Beratende „vor Ort“ bei der Entwicklung von Berufsroutinen,
  • führen vorbereitete und reflektierte Unterrichtsbesuche durch,
  • helfen bei der Förderung der Handlungskompetenz in allen schulpraktischen, d.h. in allen unterrichtlichen, pädagogischen und organisatorischen Belangen.