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Kompetenzzentrum für Interkulturalität
in der Schule

Das Kompetenzzentrum "Interkulturalität in der Schule" (Kom.In) am Landesinstitut für Schule möchte Schulleitungen, pädagogische Kräfte, Eltern, Schüler und Schülerinnen in Themenbereichen der Migrationspädagogik, Interkulturalität und Diversität unterstützen.

Auf den folgenden Seiten informieren wir über unsere Fortbildungs- und Beratungsangebote, bieten die Möglichkeit zur Vernetzung, verlinken zu Materialien und informieren über Aktuelles.

Netzwerk für Pädagoginnen und Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte

Mit der Gründung des Bremer Netzwerks der Pädagog/innen mit Zuwanderungsgeschichte im April 2012 wurde engagierten pädagogischen Fachkräften mit Migrationshintergrund ein Forum geboten, sich in ihrer Rolle als Lehr- und Erziehungspersonen in Schule austauschen, stärken und professionalisieren zu können.

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Vor-Sprung: Den Übergang von der Kita in die Grundschule sicher gestalten

Bundesweite Online-Workshopreihe für pädagogische Fachkräfte am Übergang

Die kostenfreie Veranstaltungsreihe richtet sich an Fachkräfte aus beteiligten Einrichtungen am Übergang:
Grundschulen, Kitas, Familienzentren, Horte, OGS, Nachmittagsbetreuung, Familienbegleitung usw. In vier Workshops
werden Methoden vorgestellt, wie der Übergang für Kinder und Familien mit Migrations- oder Fluchtgeschichte
den Übergang von der Kita in die Grundschule gestaltet werden könnte.

Die Workshops finden per ZOOM statt. Dafür benötigen Sie ein digitales Endgerät (idealerweise einen Computer/Laptop) mit Audio- und
Videofunktion und eine stabile Internetverbindung.
Das Projekt Vor-Sprung wird wissenschaftlich begleitet von der FU Berlin.
Kontakt: IRC Referentin Deborah Fuchs; Mail: Deborah.Fuchs@rescue.org; Tel: 0159-048 970 58.
IRC Vor-Sprung (pdf, 222.8 KB)

Projekt: Zeit zum Zuhören

Die Stadt Bremen hat eine weit zurückreichende Geschichte von See- und Kaufleuten, geprägt durch
lange Handelstraditionen. Die Folgen des häufig damit verbundenen Kolonialismus der vergangenen
Jahrhunderte reichen bis in die Gegenwart. Rassismus und Ausbeutung bestehen auch heute noch und
äußern sich in alltäglichen Diskriminierungen. In Bremen soll das Projekt „Zeit zum Zuhören“ dazu
beitragen sich der eigenen Verantwortung zu stellen, sowie den Menschen Gehör zu verschaffen, die
oft keine Stimme bekommen. Fluchterfahrungen, Rassismus, die Auswirkungen der
Weltwirtschaftsordnung und die Aufforderungen zur Assimilation sind für viele Menschen
allgegenwärtig. Durch aktives Zuhören und Hinsehen soll eine Basis geschaffen werden für die
Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft.Projekt Zeit zum Zuhören (pdf, 96.5 KB)

Pilotprojekt "Gemeinsam:SchlaU"

für starke Schulen in der Migrationsgesellschaft

Die SchlaU- Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH geht in diesem Jahr mit einem neuen Projekt zum Thema „Starke Schule in der Migrationsgesellschaft“ an den Start.
„Gemeinsam:SchlaU- Starke Schule in der Migrationsgesellschaft“ basiert auf dem mehrfach prämierten migrationspädagogischen Konzept der SchlaU-Schule in München.
In folgenden Themenfeldern werden teilnehmende Schulen praxisnah und individuell vom „Gemeinsam:SchlaU“-Team begleitet:
• Interkulturelle Schulentwicklung
• Diversitätsbewusste Pädagogik
• Partizipative Schulgemeinschaft
Das Programm „Gemeinsam:SchlaU“ besteht aus drei Bausteinen (Beratung, Workshops, Netzwerk) und kann prozessbegleitet evaluiert werden.
Die Zielrichtung und der Umfang des Projekts sind flexibel. Die Projektdauer bemisst sich je nach Anliegen zwischen 6 bis 12 Monaten.
Aufgrund der Pandemielage beginnt das Programm im Onlineformat und kann auf ein Inhouse-Format flexibel umgestellt werden.
15 Bremer Schulen der Sekundarstufen I und II haben die Möglichkeit diese Expertise kostenlos zu nutzen.
Mit Blick auf unsere mehrjährige Kooperation mit der „SchlaU- Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH“ haben wir eine zuverlässige Zusammenarbeit mit dem Projektteam aus München erlebt. Mit „Gemeinsam: SchlaU“ eröffnet sich ein neues Arbeitsfeld, dass das Landesinstitut für Schule begleiten wird.
Schulen, die an dem Projekt „Gemeinsam:SchlaU“ teilnehmen möchten, können sich für das Schuljahr 2022/2023 bereits jetzt per e-mail anmelden.

Frau Imke Remmert

Leitung des Kompetenzzentrums für Interkulturalität in der Schule (Kom.ln)

Am Weidedamm 20
Raum: F FOR 2
28215 Bremen

+49 421 361-14474
+49 421 361-83 10
E-Mail

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zum Angebot Gemeinsam:SchlaU-für eine starke Schule in der Migrationsgesellschaft (pdf, 867.1 KB)


Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

Schulinterne Fortbildung (SchiF)

Das Kom.In bietet einen (schulinternen) Workshop zur Pädagogik zwischen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus für Sek I/II und berufsbildende Schulen an.

Der Workshop orientiert sich an das von ufuq.de entwickelte Kartenset „THE KIDS ARE ALRIGHT“, in dem Hintergrundinformationen gegeben und Vorschläge für den Umgang mit schwierigen Situationen, Positionen und Verhaltensweisen von Jugendlichen im Kontext von Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus gemacht werden.

In diesem Setting haben pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit sich über ihre fachpraktischen Erfahrungen und Methoden mit Blick auf eine diversitätsorientierte Pädagogik auszutauschen.

Der Workshop ist für pädagogische Mitarbeiter an Bremer Schulen kostenlos und dauert ca. 90 Minuten. Weitere Workshops sind möglich und können im Sinne einer interkulturellen und diversitätsorientierten Schulentwicklung vom Kom.In angeboten bzw. betreut werden.

Bildungsarbeit mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler müssen sich im besonderen Maße den Herausforderungen des Alltags stellen, die sich auch auf die pädagogische Arbeit in der Schule auswirken.

Das Kom.In berät und unterstützt die pädagogischen Kräfte in migrationspädagogischen und interkulturellen Themen. WEITER